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	<title>aufbruch ins wesentliche &#187; Hintergrund</title>
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		<title>Eine unternehmerische Sinnfrage</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 07:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lerne immer gerne von lebens-erfahrenen Menschen. Steve Blank ist da keine Ausnahme. Glücklicherweise bietet er neben seinen Büchern immer mehr Material, um sein Advisory auch aus der Ferne aufnehmen zu können. In diesem Video geht er auf eine (der beiden) unternehmerischen Sinnfragen ein, wie ich sie nenne. In diesem Fall auf die persönliche Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lerne immer gerne von lebens-erfahrenen Menschen. Steve Blank ist da keine Ausnahme. Glücklicherweise bietet er neben seinen Büchern immer mehr Material, um sein Advisory auch aus der Ferne aufnehmen zu können.</p>
<p>In diesem Video geht er auf eine (der beiden) unternehmerischen Sinnfragen ein, wie ich sie nenne. In diesem Fall auf die persönliche Entwicklung bezogen. (Die meiner Meinung nach zweite unternehmerische Sinnfrage bezieht sich auf die gesellschaftliche Entwicklung).</p>
<p>Die Vorgeschichte zum Video: In der Lean Lanchpad Class begleitet Steve Gründer/innen auf amerikanischen Eliteunis. Ein großer Teil des Kursdesigns zielt auf &#8220;Customer Discovery&#8221; ab. Viele Interviews und Gespräche mit potentiellenKunden und das Sammeln von Daten, um den Product Market Fit einer Erfindung zu entwickeln. Nach dem nun viele Daten gesammelt sind, fragt ein junger Entrepreneur, ob er nun sein Produkt mit diesen Erkenntnissen anpassen soll. Doch Steve wirft eine ganz andere Frage zurück…</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/81260482" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
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		<title>Strategie und Kommunikation im B2B</title>
		<link>http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/7-impulse-zu-strategie-b2b/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 10:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Ausgabe 4/2013 der Zeitschrift ImpulsZ wurde ich gefragt, was gutes B2B Marketing ausmacht. In der Arbeit von EN GARDE ist das natürlich ein wichtiges Thema, auch wenn wir hier ganz bewusst nicht immer den geraden Weg gehen. Hier einige Gedanken dazu. Weniger Tools &#38; starre Konzepte, vielmehr Grundlegendes zu Strategie &#38; Positionierung. Wo begegnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Ausgabe 4/2013 der Zeitschrift <a title="SFG - Impuls Z" href="http://www.sfg.at/cms/3927/" target="_blank">ImpulsZ</a> wurde ich gefragt, was gutes B2B Marketing ausmacht. In der Arbeit von EN GARDE ist das natürlich ein wichtiges Thema, auch wenn wir hier ganz bewusst nicht immer den geraden Weg gehen. Hier einige Gedanken dazu. Weniger Tools &amp; starre Konzepte, vielmehr Grundlegendes zu Strategie &amp; Positionierung.</p>
<blockquote>
<h3>Wo begegnen sich Wert-Angebot und Kunden-Bedürfnisse?</h3>
</blockquote>
<p>Das ist die zentrale Frage, noch bevor die Kommunikation ins Spiel kommt. Welchen Engpass, welche Probleme, welche Bedürfnisse hat meine Zielgruppe und welche Lösung biete ich dazu mit meinem Angebot? Je besser dieser Match aufgebaut ist, desto leichter wird das Marketing. Erstens weil ich eine klare Strategie ableiten kann und zweitens weil mir meine begeisterten Kunden potentiell auch mit Empfehlungen helfen werden.</p>
<p>Das ist im B2B deshalb so zentral, weil ich (zumeist) auf klar definierbare Zielgruppen fokussieren kann und auch muss. Viele <a title="Wikipedia - Hidden Champions" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hidden_Champion" target="_blank">Hidden Champions</a> weisen hier den Weg.</p>
<h2>4 Schritte zur Strategie</h2>
<p>Ausgehend von obiger Frage lässt sich eine Strategie in vier Schritten entwickeln (hier eine verkürzte Darstellung).</p>
<h3>1. Wer ist meine Zielgruppe?</h3>
<p>Und was ist der wichtigeste Engpass, den es zu lösen gilt? Da muss man dann schon mal genauer hinsehen. Ein enger Kontakt zur Zielgruppe durch den Gründer/Eigentümer/Vorstand ist hier besonders hilfreich. Nicht zu verwechseln mit delegierbaren Aufgaben wie Vertrieb oder Kundenbetreuung &#8211; hier geht es vor allem darum, permanent die Bedürfniswelt der Kunden im Blick zu behalten und die aktuellen Engpässe und Probleme zu kennen. Durch persönlichen Kontakt, beim Mittagessen, bei Abendveranstaltungen, wo auch immer ein entspanntes Gespräch jenseits des Business möglich ist. Zielgruppen Analysen ersetzen das nicht &#8211; können aber unterstützend helfen.</p>
<h3>2. Was genau ist mein Wertangebot?</h3>
<p>Welches Nutzenversprechen und welche Dienstleistungen/Produkte umfasst es? Ausgehend von der Analyse meiner Zielgruppe lässt sich ein attraktives Wertangebot definieren und daraus wiederum die konkreten Angebote (Produkte/Dienstleistungen) für meine Kunden ableiten.</p>
<h3>3. Welche Art von Kundenbeziehung?</h3>
<p>Was erwartet meine Zielgruppe, welche Art der Beziehung bedingt mein versprochenes Wertangebot? Hier geht es um Themen wie Persönliche Beratung vs. Selbstbedienung, Co-Creation und Community Building oder den Aufbau einer Stammkunden-Strategie.</p>
<h3>4. Über welche Kanäle?</h3>
<p>Kunden wollen gut begleitet und angesprochen werden bei allen Kontaktpunkten (Touchpoints) mit dem Unternehmen. Dies fängt bei klassischen Domänen des Marketing an (Aufmerksamkeit schaffen, Evaluierung des Angebots ermöglichen), geht weiter über den Verkaufsprozess bis zur Leistungserbringung und schließlich zum Aftersales Prozess. Hie gilt es genau zu analysieren, welche Formen der Kommunikation passend und effektiv sind bzw. auch tatsächlich geleistet werden können.</p>
<h2>3 Tipps für die Praxis</h2>
<p>Zum Abschluss noch drei konkrete Tipps, die wohl zumeist in der Praxis von B2B Kommunikation hilfreich sind.</p>
<h3>Design it, Baby!</h3>
<p>Kommunikation will gut aufbereitet und ansprechend gestaltet sein. Egal ob Website, Flyer oder Präsentationsunterlagen. Gutes Informationsdesign hilft der Zielgruppe schnell zu verstehen, provoziert den WOW Effekt und vermittelt Professionalität. Das wiederum schafft Vertrauen &#8211; die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf. Vorbildhaft und durchgehend umgesetzt z.B. <a title="EN GARDE - Tele Haase VEO" href="http://www.engarde.net/projects/tele-haase-the-all-seeing-eye/" target="_blank">hier von E</a><a title="EN GARDE - Tele VEO" href="http://www.engarde.net/projects/tele-haase-the-all-seeing-eye/" target="_blank">N GARDE</a> für das Produkt Tele Haase VEO.</p>
<h3>Show me your Knowledge!</h3>
<p>Eine gute Contentstrategie hilft, Expertise auzubauen und nach außen zu kommunizieren. Vor allem im Dienstleistungsbereich ein wichtiges Instrument zur Poitionierung und um Aufmerksamkeit für die eigenen Angebote zu schaffen. Ein Blog, Slideshare- oder Youtube-Channel bieten hier verschiedene Möglichkeiten. Aber Achtung: Themen und spannende Inhalte stehen im Mittelpunkt &#8211; nicht der Verkauf der eigenen Produkte!</p>
<h3>Tell me a Story!</h3>
<p>Zahlen, Daten, Fakten sind wichtige Basics in der B2B Kommunikation. Leider bleibt da oft wenig Raum für Emotionen. Und diese sind &#8211; nun auch neurowissenschaftlich bestätigt &#8211; die wichtigeste Einflussgröße in Entscheidungsprozessen. Gutes Storytelling kann positive Emotionen wecken und Inhalte &#8211; aber auch Werte &#8211; einprägsam vermitteln. Sowohl für die PR als auch im 1:1 Gespräch interessant. Wenn dann der &#8220;Erzähler&#8221; auch noch begeisternd ist, umso besser. Die Königsdisziplin in der Kommunikation.</p>
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		<title>Aus der Stille</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 08:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stille der Berge fasziniert mich schon lange. Sie macht etwas mit den Menschen, die sich ihr aussetzen. Mein Großvater war so einer. Ein Bergler &#8211; still, gütig, zufrieden. Er war Bergführer in den 1930er Jahren gewesen. Mit seinen Brüdern bewirtschafte er die Kaunergrathütte in Tirol. Damals, als die Berghütten noch primär Schutzhütten waren. Wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stille der Berge fasziniert mich schon lange. Sie macht etwas mit den Menschen, die sich ihr aussetzen. Mein Großvater war so einer. Ein Bergler &#8211; still, gütig, zufrieden. Er war Bergführer in den 1930er Jahren gewesen. Mit seinen Brüdern bewirtschafte er die Kaunergrathütte in Tirol. Damals, als die Berghütten noch primär Schutzhütten waren. Wo selbst in den Hütten die Stille der Berge den Ton angab. Das ist heute anders. In den bewirtschafteten Hütten ist es laut geworden. Weil wir Menschen laut geworden sind. Unruhig. Immer mit den Sinnen im außen.</p>
<p>Am Hochschwab wurde es so deutlich. Weil wir von einer geplanten Biwaknacht wegen schlechten Wetters in die Schutzhütte übersiedelten. Plötzlich war die Stille weg. Sicher, wir waren froh über den warmen, trockenen Schlafplatz. Aber um 5:20 waren wir wieder draußen. Die Stille am Berg war verlockender als das warme Bett. Vom morgendlichen Zauber lässt sich länger zehren.</p>
<p><a href="http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/wp-content/uploads/DSCF0533.jpg"><img class="alignleft  wp-image-418" title="morgendliche Stille" src="http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/wp-content/uploads/DSCF0533-1024x1024.jpg" alt="" width="470" height="470" /></a></p>
<p>Knapp nach 7 machten wir uns dann weiter auf den Weg. Nicht auf den Gipfel. Nicht auf den markierten Wegen. Auf kleinen Pfaden im Schatten der bekannten Routen. So konnten wir der Stille noch lange nachspüren. Uns hineinbegeben. Uns verzaubern lassen. Selbst wieder still werden.</p>
<p>Plötzlich war ich meinem Großvater ganz nah. Diese Stille hatte er in seiner Jugend in den Bergen wohl grenzenlos aufgenommen, sich für immer hineinbegeben. Diese innere Stille hatte ihn wohl sein Leben lang geprägt &#8211; auch noch, als er lange nicht mehr in die Berge gehen konnte.</p>
<p>Worin liegt die Faszination? Warum ist mir die Stille so wichtig? Ich glaube, wir brauchen sie heute mehr denn je. Alle von uns. In der inneren Stille liegt ein Schlüssel, die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Um uns zu besinnen und das größere Ganze zu sehen. Um dem vermeintlichen Fortschritt &#8211; <a title="Hannes Offenbacher: Plädoyer der Stille" href="http://www.bessergehtsimmer.at/2013/06/ein-pladoyer-fur-die-stille/" target="_blank">wie Hannes Offenbacher so schön schreibt</a> &#8211; etwas entgegenzusetzen. Um auf das Wesentliche fokussiert zu bleiben.<br />
<em>Nachtrag: </em><em>Ein paar Stunden später hat Leo Babauta diesen wundervollen Artikel veröffentlicht: <a title="Living the Quiet Life" href="http://zenhabits.net/quiet/" target="_blank">http://zenhabits.net/quiet/</a>. So kommt die Stille auch in den Alltag : )</em></p>
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		<title>The Entrepreneurship Energy</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 17:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne folge ich der Einladung zur Blogparade von Mehrblick, meine Gedanken und Ideen zur Belebung der Unternehmer-Kultur in Österreich zu posten. Aber dazu später mehr. Vorerst schauen wir mal, um wen es da eigentlich geht und was einen echten Unternehmer (und -in natürlich :  ) ausmacht. Über den Unterschied von Selbständigem und Unternehmer bzw. die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne folge ich der Einladung zur <a href="http://mehrblick.at/2011/10/blogparade-besinnung-auf-echtes-unternehmertum/" target="_self">Blogparade von Mehrblick</a>, meine Gedanken und Ideen zur Belebung der Unternehmer-Kultur in Österreich zu posten. Aber dazu später mehr. Vorerst schauen wir mal, um wen es da eigentlich geht und was einen echten Unternehmer (und -in natürlich :  ) ausmacht. Über den Unterschied von Selbständigem und Unternehmer bzw. die unterschiedlichen Unternehmertypen gibt es ja schon viel geistreiches. Ich empfehle aus vollstem Herzen die Bücher von Unternehmercoach Stefan Merath. Ich möchte den Blick auf den Ursprung allen unternehmerischen Handelns richten: The Entrepreneurship Energy.</p>
<p>Den schon eines der alten Huna Prinzipien erinnert uns: <strong>All power comes from within.</strong> Und das ist nebenbei auch die einzige Erklärung, warum gerade in diese Gruppe von wirklich inspirierenden Unternehmern äußere Faktoren wie soziale Herkunft, höchster Bildungsabschluss, etc. weniger Einfluss zu haben scheinen. Die Fähigkeiten des Unternehmers lehrt das Leben.</p>
<p>Die großen Unternehmer kennen wir meist als <strong>Muse</strong>: atemberaubend große Visionen, begeisternde Inspiration, voller Ideen, etwas besser zu machen. Der Keim, der Funke und der Ursprung unternehmerischen Handelns.</p>
<p>Vielbeschworen ist auch die <strong>Macher</strong>-Energie des Unternehmers: proaktiv anpacken, entschlossen umsetzen und dem Risiko furchtlos in die Augen sehen. Das Unterscheidet den Unternehmer vom Träumer. Der Drang, wirklich etwas bewirken zu wollen und nicht locker lassen, die Visionen in der Welt zu manifestieren.</p>
<p>Doch: Ein exzellenter Unternehmer ist auch <strong>Mentor</strong>: Verantwortung übernehmen, Mitarbeiter führen, sich um den Zustand der Welt Gedanken machen, das eigene handeln und Wirken reflektieren. Erst so entsteht die notwendige Quelle der persönlichen Weiterentwicklung des Unternehmers. Und die Quelle der eigenen Inspiration, der eigenen Musen-Energie. Erst so schließt sich der Kreis und die Entrepreneurship Energy beginnt zu fließen.</p>
<h2>Was heißt das nun für die Unternehmer-kultur?</h2>
<p>Es braucht eine Belebung aller Energien: Muse, Macher und Mentor. Das heißt, Räume, wo (junge) Menschen diese Energien entwickeln können. Dass dies im aktuellen Schulsystem wenig gefördert wird, liegt auf der Hand. <!--column-->Das es möglich ist, zeigen zahlreiche Beispiele:</p>
<h3>Die Muse wecken</h3>
<p>Erfolgreiche Unternehmer auf die Bühne! Mehrblick macht es mit Ideenlonge und Ideenalm vor. Der schon zitierte Stefan Merath und auch Günther Faltin mit Veranstaltungen in Deutschland. Von den USA will ich gar nicht erst anfangen. Die Jungen zu inspirieren scheint mir in Zeiten von Youtube, Facebook, etc. und innovativen Veranstaltungsformaten recht einfach.</p>
<h3>Den Macher provozieren</h3>
<p>Das scheint mir schon deutlich komplexer. Träumer gibt es viele, Ideen wie Sand am Meer. Erst die Umsetzung entscheidet. Die Macher-Energie scheint in der Generation der Pleasure Seeker etwas verschüttet zu sein. Eine Folge der Zuvielgesellschaft? Oder der immer präsenten Werbung, die uns das bequeme Leben schmackhaft machen möchte? Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich halte persönliches Glück für unbedingt anstrebenswert. Aber: Die Tür zum Glück geht nach außen auf, wie Kierkegaard schon sagte. Jeder, der die Strapazen der körperlichen Arbeit (sei es beim Bergsteigen, Holzarbeiten oder Hausbauen) und die anschließende Genugtuung kennt, weiß wovon ich rede. Und jeder Unternehmer kennt das &#8211; zumindest aus der Startup Phase.  Für mich ein tolles Beispiel, wo das gelingt (jetzt muß der Blick aber in die USA): Techstars.</p>
<h3>Den Mentor entwickeln</h3>
<p>Da ist zweierlei gefragt: Selbsterfahrung (auch außerhalb des Beruflichen) und Wegbegleiter mit viel Erfahrung und Lust diese weiterzugeben. Das kann wohl am besten in Braintrusts gelingen. Bei uns hat das kaum Tradition, viele Beispiele lassen sich abermals im Gründerland der USA finden.</p>
<p>Fazit: Daraus entsteht ein hoher Anspruch, ich weiß. Aber reden ja über die Gestalter/innen der Gesellschaft  ;  )  Und Lichtblicke gibt es &#8211; auch in Österreich &#8211; genug!</p>
<p>Einen dieser Lichtblicke werde ich demnächst hier vorstellen. Soviel sei verraten: Er lebt und wirkt in Graz und durchbricht so ziemlich jedes Bildungsklischee&#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-278" title="blogparade-unternehmertum-banner" src="http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/wp-content/uploads/blogparade-unternehmertum-banner1.jpg" alt="" width="610" height="110" /></p>
<div>
<p><em>Mein Dank gilt Ken Wilber und Roman Braun, auf deren Grundlagen diese Betrachtung beruht.</em></p>
<h4></h4>
<h4>Weitere Artikel der Blogparade:</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2011/11/zundeln/" target="_blank">Zündeln</a> (Hannes Offenbacher)</li>
<li><a href="http://blog.ambrosch.cc/unternehmer-tun/" target="_blank">Unternehmer.tun</a> (Marcus Ambrosch)</li>
<li><a href="http://www.dachgold.eu/vom-traum-politiker-zum-traum-unternehmer-zu" target="_blank">Vom Traum Politiker zum Traum Unternehmer zu werden</a> (Conny Daniel)</li>
<li><a href="http://heppner.posterous.com/79998150" target="_blank">Der einzige Zweck…</a> (Valetin Heppner)</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Innovationen des Geistes</title>
		<link>http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/innovationgeist/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 20:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Innovation ist wichtig. Innovation ist gut. Innovation birgt den evolutionäen Impuls in sich. Doch was treibt uns heute noch zu Innovation an? Wettbewerb, Konkurrenz &#38; unreflektiertes Wachstum? Berufung, schöpferische Kreativität &#38; innere Entwicklung? Was treibt uns an? Ein paar Hintergrundskizzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innovation ist wichtig. Innovation ist gut. Innovation birgt den evolutionäen Impuls in sich. Doch was treibt uns heute noch zu Innovation an?</p>
<p>Wettbewerb, Konkurrenz &amp; unreflektiertes Wachstum?</p>
<p><object width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7Y6TxVaWf3o" /><embed width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/7Y6TxVaWf3o" /></object></p>
<p>Berufung, schöpferische Kreativität &amp; innere Entwicklung?</p>
<p><object width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc" /><embed width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc" /></object></p>
<p>Was treibt uns an?</p>
<h1>Ein paar Hintergrundskizzen</h1>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer braucht schon ein Elektrofahrrad?</title>
		<link>http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/wer-braucht-schon-ein-elektrofahrrad/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/?p=257</guid>
		<description><![CDATA[Ich fahre leidenschaftlich gern mit dem Rad. Immer schon in der Stadt. Lange schon am Land. Seit heuer auch regelmäßig zwischen Land und Stadt. Mein Weg von zuhause ins Büro: 25km inkl. einem knackigen Hügel zum Aufwärmen gleich zu Beginn. Vor kurzem noch kamen mir die rund 60 Minuten am Rad schier endlos vor. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre leidenschaftlich gern mit dem Rad. Immer schon in der Stadt. Lange schon am Land. Seit heuer auch regelmäßig zwischen Land und Stadt. Mein Weg von zuhause ins Büro: 25km inkl. einem knackigen Hügel zum Aufwärmen gleich zu Beginn.<span id="more-257"></span></p>
<p>Vor kurzem noch kamen mir die rund 60 Minuten am Rad schier endlos vor. Eine große &#8211; meist auch mentale &#8211; Herausforderung. <strong>Heute freue ich mich schon auf morgen, wenn ich wieder im Sattel bin.</strong> Wenn ich mir eine Stunde am Weg ins Büro Zeit nehmen kann, ganz entspannt meine Gedanken um wichtige Themen kreisen zu lassen. Zu urbaner Mobilität zum Beispiel  ;  )  Ich erinnere mich gut an meine Zeit in Wien. Unzählige Male durchquerte ich zwischen Wohnung und Büro zu Fuß den ersten Bezirk. Oft hatte ich mich gefragt, wie es in Wien wohl war, als die ganze Innenstadt autofrei war. Auch wenn uns das heute unvorstellbar fern erscheint. Politisch nicht umsetzbar. Es wäre doch eine einfache Entscheidung, wenn wir den inneren Schweinehund der Gesellschaft überwinden würden.</p>
<p>Fast wie beim Radfahren bei mir. Früher war er sehr präsent &#8211; der innere Schweinehund. Bis ich angefangen hatte, es einfach mal zu probieren. Bei schönem Wetter. Einfach mal ganz bewusst zu verzichten auf das Auto, auf den Zug, auf die Straßenbahn. Nicht wegen eines schlechten Gewissens. Und nicht weil ich das ablehne. Das sind wichtige Optionen auf meinen Wegen, für die ich mich dann auch gerne entscheide.</p>
<p>Mittlerweile verzichte ich zugunsten einer attraktiveren Option &#8211; <strong>ich entscheide mich für das Radfahren, für die Bewegung, für die frische Luft, für das unmittelbare Erleben, für die inspirierende Trance</strong>. Hinzu-Motivation nennt man das. Entsteht aber erst, wenn du das Radfahren zu einer Gewohnheit gemacht hat. Erhöhte Gesundheit, Fitness und den Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil bekommst du dann einfach so dazu &#8211; das muss man eben in Kauf nehmen ;  )</p>
<p>Und genau da wird wohl das Elektrorad interessant. Es nimmt dir gleich ein paar Ausreden (zu anstrengend, da bin ich ja gleich verschwitzt, ich hab ja einen Hügel zu fahren, etc.). Hilft den inneren Schweinehund abzuhängen. Macht das Radfahren trendig. Es macht es dir leichter, damit anzufangen. Und eine neue Gewohnheit zu entwickeln.</p>
<p>Dieser Beitrag entstand im Zuge der <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/09/einladung-zur-blogparade-urbane-mobilitat " target="_blank">Blogparade des Ökoenergie-Blog</a> zum Thema Urbane Mobilität.</p>
<h2>Weitere Beiträge</h2>
<ul>
<li>Werner Reiter: <a href="http://www.werquer.com/blog/2011/09/was-mache-ich-blos-mit-einem-elektrofahrrad-in-wien/#more-836" target="_blank">Was mache ich bloß mit einem Elektrofahrrad in Wien?</a></li>
<li>Cornelia Daniel: <a href="http://www.dachgold.eu/warum-ich-so-fahre-wie-ich-fahre" target="_blank">Über Kleinkriminalität, Anarchie und meine Art herumzukommen</a></li>
<li>Günter Strobl: <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2011/09/urbane-mobilitat-hausbesitzer-bitte-umdenken/" target="_blank">Urbane Mobilität: Hausbesitzer bitte umdenken</a></li>
<li>Katharina Scichilone: <a href="http://rollerstop.posterous.com/gedanken-zu-urbaner-mobilitat-in-wien" target="_blank">Roller fahren in Wien – passt gut dazu</a></li>
<li>Marco Schreuder<span style="color: #000000;">: </span><a href="http://schreuder.at/2011/09/24/urbane-mobilitat-einst-und-morgen/" target="_blank">Urbane Mobilität einst und morgen</a></li>
<li>Rolf Schönlau: <a href="http://www.adfc.de/6958_1" target="_blank">Nächste Ausfahrt: Stillstand</a></li>
<li>Stefan Leitner-Sidl: <a href="http://konnex2.posterous.com/moltimodal-kostengunstig-bequem" target="_blank">Urbane Mobilität: Multimodal, kostengünstig, bequem</a></li>
<li>Andreas Lindinger: <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=2900" target="_blank">Zum Thema “Urbane Mobilität der Zukunft”</a></li>
<li>Andreas Kühl: <a href="http://www.energynet.de/2011/09/25/mobilitat-ist-wichtiger-als-der-besitz-eines-autos/" target="_blank">Mobilität ist wichtiger als der Besitz eines Autos</a></li>
<li>Franz Stanzl: <a href="http://franz-joseph.at/2011/09/25/mein-name-ist-franz-joseph-und-ich-habe-das-ueber-die-strasse-gehen-erfunden/" target="_blank">Mein Name ist Franz Joseph und ich habe das Über-die-Straße-gehen erfunden</a></li>
<li>Irmgard Underrain: <a href="http://www.murtalinfo.at/cms/de/blog_detail.asp?id=16&amp;blog=0&amp;page=1" target="_blank">Urbane Mobilität oder wie die Murtaler 1 Monat mehr Urlaub im Jahr gewinnen können</a></li>
<li>Matthäus Heuböck: <a href="http://matthaeus-heuboeck.blogspot.com/2011/09/erlebnis-elektro-mobilitat.html" target="_blank">Erlebnis Elektro-Mobilität</a></li>
<li>Johannes Frühmann: <a href="http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/2011/09/wer-braucht-schon-ein-elektrofahrrad/" target="_blank">Wer braucht schon ein Elektrofahrrad</a></li>
<li>Susanne Mandl: <a href="http://www.susannemachtsachen.net/2011/naturklug-29-5-grunde-nicht-mit-dem-rad-zu-fahren/" target="_blank">5 Gründe, nicht mit dem Rad zu fahren</a></li>
<li>Franz Fuchs: <a href="http://www.umweltsystemwissenschaften.at/usw-magazin/usw-cafe/380-urban-mobility-5-thesen-fuer-die-zukunft.html" target="_blank">Urban Mobility: 5 Thesen für die Zukunft</a></li>
<li>Roland B. Seper: <a href="http://noxvobiscum.at/2011/09/verkehr-haben-aber-richtig/" target="_blank">Verkehr haben &#8211; aber richtig</a></li>
<li>Hans-Peter Waldbauer: <a href="http://waldbauer.posterous.com/">Leben mit dem Fahrrad</a></li>
<li>Hannes Offenbacher: <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2011/10/und-plotzlich-ist-es-still/">Und plötzlich ist es still</a></li>
</ul>
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		<title>Die Kraft des Wisdom Council</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne bin ich Mitte Mai der Einladung von Tammo Trantow gefolgt, um im Auftrag der Creative Industries Styria gemeinsam mit Querdenkern, Visionären und sonstigen Menschen mit Flausen im Kopf über die Beziehung von Menschen zu ihrem Fluss &#8211; die Grazer/innen und die Mur &#8211; nachzudenken und Ideen zu spinnen. Design Thinking heißt das offiziell. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne bin ich Mitte Mai der Einladung von <a href="http://tammotrantow.com/" target="_blank">Tammo Trantow</a> gefolgt, um im Auftrag der <a href="http://www.cis.at/de" target="_blank">Creative Industries Styria</a> gemeinsam mit Querdenkern, Visionären und sonstigen Menschen mit Flausen im Kopf über die Beziehung von Menschen zu ihrem Fluss &#8211; die Grazer/innen und die Mur &#8211; nachzudenken und Ideen zu spinnen. <a href="http://www.ted.com/talks/tim_brown_urges_designers_to_think_big.html" target="_blank">Design Thinking</a> heißt das offiziell. Ein toller Prozess mit interessanten, vielleicht auch provozierenden Outcomes. Eine der zentralen Fragen für uns: Wie entsteht überhaupt Identität mit dem Fluss? Die Antworten waren so unterschiedlich wie die Teilnehmer. Und genau da setzt das Wisdom Council an. Aus dem Potential der Unterschiedlichkeiten Lösungsvorschläge entwickeln &#8211; und gleichzeitig bildet sich ein Gefühl der Identität.</p>
<p><span id="more-242"></span></p>
<h2>Die Idee des Wisdom Council</h2>
<p>Ein Wisdom Council ist ein Instrument der BürgerInnenbeteiligung, das sich insbesondere eignet, um</p>
<ul>
<li>Bedürfnisse auszuloten und neue Ideen zu generieren,</li>
<li>Lösungsvorschläge für kontroverse Themen entwickeln,</li>
<li>strategische Planungen und Leitbilder zu entwickeln,</li>
<li>große Projekte gemeinsam vorzubereiten und zu verbessern,</li>
<li>BürgerInnen zu aktivieren und Engagement zu stärken.</li>
</ul>
<p>Im Normalfall werden 12-16 Menschen durch Zufall aus einer Region / Gemeinde / Organisation ausgewählt. Damit ist eine größtmögliche Diversität zu erwarten &#8211; die die gesellschaftlichen Unterschiede im Prozess widerspiegelt. Die Gruppe trifft sich für 2 Tage. Die Themen werden durch die Gruppe am Beginn selbst ausgewählt. Auch eine externe Themenvorgabe (z.B. Pläne für ein Murkraftwerk ; ) ist möglich, dann heißt das Ganze allerdings Creative Insight Council.</p>
<h2>Ideen-produktivität</h2>
<p>Der gesamte Prozess wird durch zwei Moderatoren begleitet. Dynamic Facilitation ist dabei die Haupt-Methode. Auf vier parallelen Flipcharts werden alle Aussagen der Gruppe notiert:</p>
<ol>
<li><em>Herausforderungen</em>: Problemdefinitionen, &#8220;Wie können wir &#8230;&#8221;</li>
<li><em>Lösungen</em>: jegliche Idee für eine Lösung des Problems, einer Überwindung der Herausforderung</li>
<li><em>Bedenken</em>: Einwände für Lösungsvorschläge &#8211; verbunden mit der Frage, welche Verbesserung sich dadurch für einen Lösungsansatz bietet</li>
<li><em>Allgemeine Informationen</em>: zum Thema, Wichtiges auf dem Weg zu Lösungsvorschlägen.</li>
</ol>
<p>Dadurch führt das Format der <strong>Dynamic Facilitation</strong> die Gruppe in einen intensiven Prozess der Ideengenerierung, schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, lässt alle zu Wort kommen und dokumentiert den gesamten Weg auf den Flipcharts. Die klassischen Unterteilungen in Problemdefinition, Brainstorming und Beurteilung verschwimmen, jederzeit können neue Ideen eingebracht werden, jederzeit kann sich die Problemdefinition durch neue Erkenntnisse verändern. Die Gruppe dringt tiefer zum Kern des Themas vor und tritt ein in eine We-flection &#8211; gleichzeitig bleibt der gesamte Weg auch später nachvollziehbar. Ein scheinbar chaotischer Prozess mit enormer Ideen-produktivität &#8211; nicht umsonst wird Dynamic Facilitation auch als <strong>Moderationsformat der Quantenphysik</strong> bezeichnet. Nach dem ersten Tag sind die Wände meist mit Flipcharts austapeziert&#8230;</p>
<h2>Was kommt raus &#8230; und was passiert damit?</h2>
<p>In den letzten Stunden des Wisdom Council werden die wichtigen Themen identifiziert, die besten Ideen destilliert und Kernaussagen formuliert. Danach erfolgt idealerweise eine Abendveranstaltung mit großem Publikum zur Ergebnispräsentation. Ein anschließendes World Cafe gibt den Gästen gleich die Möglichkeit sich aktiv mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen. Und die TeilnehmerInnen erfahren Wertschätzung für ihr Engagement &#8211; ein zentraler Punkt.</p>
<p>Der weiteren Verbreitung sind keine Grenzen gesetzt: Eine Resonanzgruppe bringt die Ergebnisse in politische Prozesse ein, Medien informieren eine breitere Masse, Künstler schaffen Sichtbarkeit im öffentlichen Raum, etc.</p>
<p>Idealerweise ergibt sich ein regelmäßiger Prozess: Jährliche Wisdom Councils zeigen aktuell wichtige Themen auf, stimulieren ein Nachdenken über das &#8216;Wie des Miteinander&#8217; und säen Engagement und Identität &#8230; auch DU könntest schon beim nächsten Mal durch die Zufallsauswahl zum Teilnehmer werden. Ob das nicht auch die Grazer/innen ihrem Fluss näher bringen könnte?</p>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<p>Blog von Martin Wanko zum Design Thinking Prozess in Graz: <a href="http://designthinking.cis.at/" target="_blank">designthinking.cis.at</a></p>
<p>Jim Rough, der Erfinder von Wisdom Council &amp; Dynamic Facilitation: <a href="http://www.wisedemocracy.org/" target="_blank">www.wisedemocracy.org<br />
</a>Infos auf Partizipation.at zu <a href="http://www.partizipation.at/dynamic_facilitation.html" target="_blank">Dynamic Facilitation<br />
</a>Die Vorreiter in Österreich: BürgerInnen-Räte in <a href="http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/umwelt_zukunft/zukunft/buerofuerzukunftsfragen/weitereinformationen/buergerschaftlichesengage/buergerbeteiligung/buergerinnen-raeteinvorar.htm" target="_blank">Vorarlberg</a></p>
<p><em>gerne berate ich auch im persönlichen Gespräch &#8211; einfach Kontakt aufnehmen  ;  )</em></p>
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		<title>Plädoyer für eine Basisbildung der Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 15:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktive BürgerInnen gefordert: Ein Plädoyer für eine Basisbildung der Nachhaltigkeit View more presentations from Johannes Frühmann Mit großer Freude bin ich der Einladung von Inspire gefolgt, eine Keynote über Nachhaltigkeit bei der Tagung Zukunft Basisbildung 2011: Nachhaltigkeit zu halten. Der Untertitel der Tagung baut bereits die erste Brücke zwischen den Begriffen: Der achtsame Umgang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:510px" id="__ss_8009329"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/JohannesF/aktive-brgerinnen-gefordert-ein-pldoyer-fr-eine-basisbildung-der-nachhaltigkeit" title="Aktive BürgerInnen gefordert: Ein Plädoyer für eine Basisbildung der Nachhaltigkeit">Aktive BürgerInnen gefordert: Ein Plädoyer für eine Basisbildung der Nachhaltigkeit</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8009329" width="510" height="426" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/JohannesF">Johannes Frühmann</a> </div>
</p></div>
<p>Mit großer Freude bin ich der Einladung von Inspire gefolgt, eine Keynote über Nachhaltigkeit bei der Tagung <a href="http://www.zukunft-basisbildung.at/event.html" target="_blank">Zukunft Basisbildung 2011: Nachhaltigkeit</a> zu halten. Der Untertitel der Tagung baut bereits die erste Brücke zwischen den Begriffen: Der achtsame Umgang mit Menschen, der Natur und den Dingen. Mich reizen dabei folgende Fragen: Welche Ansätze eröffnet die Nachhaltigkeit für die Basisbildung? Und welche Impulse kann eine solchermaßen konzipierte Basisbildung der Nachhaltigkeit für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Gesellschaft leisten? Meine Gedanken dazu:</p>
<div style="padding: 5px 0 12px;"><span id="more-192"></span></div>
<h2>zur Herausforderung unserer Zeit</h2>
<p>Ein Blick in die Massenmedien genügt: Krisen, wohin man schaut. Finanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Wirtschaftskrise, Energiekrise, Ressourcenknappheit, Klimawandel. Klimawandel und Burnout haben dieselbe Ursache, hat <a href="http://seri.at/people/friedrich-hinterberger/" target="_blank">Fritz Hinterberger</a> schon öfter gesagt. Und ich denke, er hat recht: In den westlichen Industrieländern steht ein (seit dem zweiten Weltkrieg) steigender materieller Wohlstand einer sinkenden subjektiven Zufriedenheit gegenüber. Wir haben immer mehr &#8211; das macht uns aber schon lange nicht mehr glücklicher. Und wir suchen das Glück trotzdem über weiteren Konsum &#8211; eine Spirale, die uns unter gegeben Rahmenbedingungen langsam an die Grenzen führt: persönlich, wirtschaftlich, gesellschaftlich und in den Ökosystemen der Erde. Viktor Frankl hatte zu alldem schon längst eine Erklärung: Unter der Oberfläche schwelt eine Sinnkrise.</p>
<h2>zur Konzeption von Nachhaltigkeit</h2>
<p>Nachhaltigkeit entstand als Begriff in der Forstwirtschaft des 19. Jahrhunderts als die damals wichtigste Ressource der Menschheit &#8211; Holz &#8211; durch eine Übernutzung der Wälder bedroht war. Diese ökologische Dimension im Konzept Nachhaltigkeit ist auch heute noch bestimmend. Und trotzdem möchte ich hier einen ganz anderen Aspekt beleuchten. Die wichtigste Definition in der Nachhaltigkeitsdebatte stammt aus dem <a href="http://www.un-documents.net/wced-ocf.htm" target="_blank">&#8220;Brundtland Report&#8221;</a> an die Vereinten Nationen:</p>
<blockquote><p>Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen Generationen erfüllt, und zukünftigen Generationen die Möglichkeiten lässt, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.</p></blockquote>
<p>In dieser Definition geht es vor allem um Bedürfnisse. Diese werden im gesamten Bericht zwar nicht genau definiert, sie führen uns aber zum Kern der Nachhaltigkeit: Es geht um die Fragen nach dem guten Leben: Was ist wesentlich für ein gutes Leben und wie können wir ein &#8216;gutes Leben für alle&#8217; ermöglichen? Zweifelsfrei braucht es dazu ein gewisses Maß an materiellem Wohlstand: Genug zu essen, Kleidung, Häuser etc. Daneben gibt es aber viele weitere Bedürfnisse, die weit weniger mit materiellem Wohlstand zu tun haben: Zuwendung, Kreativer Ausdruck, Freiheit, Teilhabe, Zuwendung, etc.  Kurz: Alles, was ein gutes Leben ausmacht. Nachhaltigkeit heisst also auch, dass wir uns individuell und auch als Gesellschaft mit unseren Bedürfnissen auseinandersetzen und Bewusstheit erlangen, was wirklich wesentlich ist für ein erfüllendes Leben.</p>
<h2>zur Inspiration einer Basisbildung der Nachhaltigkeit</h2>
<p>Und hier kann die Basisbildung ansetzen. Bisherige Domänen der Basisbildung: Rechnen, Lesen, Schreiben und Fähigkeiten der Kommunikation sind wichtige Bausteine, um Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig wage ich darüber hinauszudenken: In einer Welt voll komplexer Wechselwirkungen brauchen Menschen Fähigkeiten zu innerer Orientierung und äußerem Verstehen. Das fängt bei jedem persönlich an: Zu verstehen, was mich und andere glücklich macht und dafür Verantwortung zu übernehmen &#8211; durch reflektierte Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung. Weiters wichtig: Systemisch Denken, um in einer komplexen Welt gute Entscheidungen treffen zu können &#8211; das beginnt mit Achtsamkeit beim täglichen Einkauf an (Wo kommen Produkte her? Wie wurden sie produziert? Was unterstütze ich mit dem Kauf, was nicht?) und zieht sich über die eigene Arbeit bis hin zu gesellschaftlichen Fragen (Wahlen, etc.). Was mich bereits zum dritten Punkt führt, den ich in einer Basisbildung der Nachhaltigkeit gerne sehen würde: Menschen ermuntern und befähigen, sich für ein gutes Leben zu engagieren. &#8220;Das Schlimmste ist die Gleichgültigkeit&#8221; schreibt Stephane Hessel mit 93 Jahren in seinem Büchlein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empört_Euch!" target="_blank">Empört Euch</a>. Und er weiß wovon er spricht: Nach der Besetzung Frankreichs durch Deustchland hat er in der Resistance gekämpft, wurde gefasst, beinahe hingerichtet, ist mehrmals geflohen. Um sofort nach dem zweiten Weltkrieg federführend in einer kleinen Arbeitsgruppe die Deklaration der Menschenrechte zu erarbeiten. Und genau diese sieht er in Gefahr, wenn wir nicht alle dafür eintreten. Dafür brauchen wir Bildung. Bildung, die Bewusstsein und Engagement für &#8220;das gute Leben für alle&#8221; an die oberste Stelle setzt.</p>
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		<title>Lernen für den Aufbruch. Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 08:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[aufbruch]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[refelxion]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel besteht aus ca. 400 Wörtern, etwas mehr als 1 Seite eines durchschnittlichen Taschenbuches (ein ganzes Buch besteht  aus 60.000 Wörtern aufwärts). Neues lernen. Lernen für den Aufbruch erfordert andauernde Reflexion. Sowohl über das Was als auch über das Wie im eigenen Lernprozess. Das Was ist für mich zur Zeit ganz klar: Ich lerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dieser Artikel besteht aus ca. 400 Wörtern, etwas mehr als 1 Seite eines durchschnittlichen Taschenbuches (ein ganzes Buch besteht  aus <a href="http://www.bod.de/autorenpool/wie-viele-woerter-t2362.html" target="_blank">60.000 Wörtern aufwärts</a>).</p></blockquote>
<h2>Neues lernen.</h2>
<p>Lernen für den Aufbruch erfordert andauernde Reflexion. Sowohl über das Was als auch über das Wie im eigenen Lernprozess.<span id="more-181"></span> Das Was ist für mich zur Zeit ganz klar: Ich lerne viel über Entrepreneurship für meine eigene Entwicklung als Unternehmer. Über Twitter, Newsletter und co. gelange ich spielend leicht zu entsprechenden Artikeln, Videos und Nachrichten.  Ich nehme viel Information in kleinen Einheiten auf. Das geht recht leicht und schnell bekomme ich einen Überblick über das Thema. Gleichzeitig fehlt es mir jedoch oft an Tiefe und Konsistenz. Viele Artikel und Videos liefern nur scheinbar wertvolles Wissen, bleiben an der Oberfläche oder stellen keine Verbindung zu einem größeren Kontext her. Wie den auch, wenn das Diktat der Leserschaft (gemessen in Klicks und Verweildauer) übermäßige Vereinfachung und Verkürzung bewirkt? Was bleibt ist ein kurzes Strohfeuer der Begeisterung auf dessen Glut sich aber keine Nahrung für die eigene Umsetzung zubereiten lässt.</p>
<h2>Mehr Bücher lesen.</h2>
<p>Mein erster Lösungsimpuls. Der Ruf nach Premium Content. Bücher, oder besser: gute Bücher, sind umfassender, konsistenter und führen – im besten Fall – über einen roten Faden in die Tiefe eines Themas. Zugegeben, das ist nicht immer so, aber es gibt sie, diese glanzvollen Beispiele: Genussvoll denke ich da an <a href="http://www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-erfolg-weg-zum-erfolgreichen-unternehmer-neue-dynamik.htm" target="_blank">Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer</a> oder <a href="http://www.businessmodelgeneration.com/book" target="_blank">Business Modell Generation</a>. Bücher, die – mit großer Kompetenz geschrieben – mir eine umfassende Lernerfahrung ermöglichten, die ich immer wieder gern zur Hand nehme, die mir weiterhin Begleiter in der Umsetzung sind.</p>
<h2>Einen Schritt weitergedacht.</h2>
<p>Noch ein Muster lässt sich mit dem Lesen von ganzen (!) Büchern durchbrechen. Bücher erfordern eine längere Aufmerksamkeitspanne. Berichte über die ‚Vertwitterung’ in der zwischenmenschlichen Kommunikation gingen ja schon die Runde. Kurz: Der Satzbau wird einfacher und kürzer – ganz so wie wir es durch das Verfassen und Lesen von Status- und Twittermeldungen trainieren. Das soll jetzt nicht als grundsätzliche Kritik an den neuen Medien ausarten. Worauf ich hinaus will: Durch einseitiges Training verkümmern andere wichtige Fähigkeiten für Lernprozesse. Und das wäre nicht nur schade, sondern auch kontraproduktiv. Falls du beim Lesen der ersten halben Seites eines Buches schon öfter den Impuls zum Umblättern gespürt hast, weißt du, wovon ich spreche. Und dass es höchste Zeit ist, ein gutes Buch in die Hand zu nehmen und in voller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muße" target="_blank">Muße</a> zu genießen.</p>
<p><em>Über die innere Haltung beim Lernen und meinen zweiten Lösungsimpuls schreibe ich in Teil 2.</em></p>
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		<title>Wo ist es denn, das Social Business?</title>
		<link>http://diezeitistreiffuerden.aufbruchinswesentliche.at/wo-ist-das-social-business/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 12:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorweg: Ich bin persönlich zutiefst begeistert von der Idee, Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung &#8211; egal ob sozial, ökologisch oder in Kombination &#8211; unternehmerisch zu lösen. Ich freue mich, das die Bewegung an Fahrt gewinnt. Nachhaltigkeit beschäftigt mich beruflich und privat seit Jahren. Ich berate und coache in dem Bereich. Und ich arbeite selbst an zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg: Ich bin persönlich zutiefst begeistert von der Idee, Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung &#8211; egal ob sozial, ökologisch oder in Kombination &#8211; unternehmerisch zu lösen. Ich freue mich, das die Bewegung an Fahrt gewinnt. Nachhaltigkeit beschäftigt mich beruflich und privat seit Jahren. Ich berate und coache in dem Bereich. Und ich arbeite selbst an zwei Start-ups, die man leicht auch als Social Business bezeichnen wird können.</p>
<p>Und genau darüber denke ich zur Zeit nach&#8230; Was macht ein Social Business in der <em>praktischen Umsetzung</em> aus? Und wer passt da dann auch wirklich in die Definition? Ich denke, es ist an der Zeit, neben aller Euphorie für die Idee auch (selbst)kritisch auf die unternehmerische Umsetzung hinzusehen.<span id="more-157"></span></p>
<h1>Definitionen sind wichtig und überbewertet.</h1>
<p>Die Prinzipien sind bekannt und nachzulesen bei <a href="http://www.muhammadyunus.org/">Muhammad Yunus</a>. Diese zu kennen ist wichtig &#8211; um seine Visionen darauf abzustimmen, oder seinen eigenen Weg in einer Variante davon zu finden. Man kann natürlich auch darüber debattieren und andere Definitionen ins Spiel bringen. Für die weitere Umsetzung als Entrepreneur hilft das aber nur bedingt. Wenn ich mir die vielen inspirierenden &#8211; meist jungen &#8211; Freunde und Bekannte in der Social Business Szene vor Augen führe, dann fällt mir auf: Die sozialen Grundsätze dieser neuen Spielart wirtschaftlichen Denkens sind fest verankert. Die erklärten Visionen dienen einer nachhaltigen Entwicklung. Die Sehnsucht nach einer besseren Welt ist da. Summa summarum: Das <em>Social</em> von <em>Social</em> Business bekommt viel Aufmerksamkeit.</p>
<h1>Nenne den Preis.</h1>
<p>Und wie sieht es aus mit dem <em>Business</em> in Social <em>Business</em>? Hier bin ich mir nicht ganz so sicher. Gerne schmücken wir unsere Visionen aus und drücken uns dabei um eine kritische Analyse, wie tatsächlich ein Einkommen erzielt wird. Zu oft scheint mir aber genau das der kritische Punkt, der Engpass, zur erfolgreichen Umsetzung: <em>ein effektives Geschäftsmodell</em>. Erst dadurch wird unternehmerisches Handeln möglich. Erst dadurch fängt ein (Social) Business an zu leben. Ansonsten kennt die Finanzprüfung ein klares Wort: Liebhaberei. Das macht auch Spass und vielleicht auch Sinn, ist aber kein (Social) Business.</p>
<h1>Teile deine Ideen &amp; Inspirationen.</h1>
<ul>
<li>Was ist deine größte Ressource, deine ganz konkreten unternehmerischen Fähigkeiten zu entwickeln?</li>
<li>Was hilft dir in deinem Unternehmen oder Start-up, ein effektives Geschäftsmodell (weiter) zu entwickeln?</li>
<li>Wer oder was inspiriert dich dazu in besonderem Maße? Welches Buch, Video oder welche Rede empfiehlst du?</li>
</ul>
<p>Ich freue mich, deine Ideen dazu kennenzulernen, ich bin bereit zum Dialog und uns gegenseitig aufzuladen mit Inspiration! Als erste Inspiration empfehle ich David Heinemeier Hansson vom erfolgreichen Web-Start-up <a href="http://www.37signals.com" target="_blank">37signals</a>. Von erfolgreichen Vorbildern lässt sich ja meist einiges lernen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0CDXJ6bMkMY&amp;feature" /><embed width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0CDXJ6bMkMY&amp;feature" /></object></p>
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